Zahnzusatzversicherung: Finanziell entspannt zum Zahnarzt gehen

Zahnzusatzversicherung: Finanziell entspannt zum Zahnarzt gehen

Jeder Zweite hat heute schon Zahnersatz wie Implantate, Kronen oder Füllungen. Deshalb kann sich ein Upgrade mit einer privaten Zahnzusatzversicherung lohnen. Bei einer Krone können nämlich leicht über 1.000 Euro fällig werden. Mit zunehmendem Alter steigt der Bedarf an hochwertigem Zahnersatz und modernen Zahnbehandlungen noch einmal deutlich Mehr als die Hälfte der Deutschen ist schon auf Zahnersatz angewiesen, lautet das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA. Und die meisten derjenigen, die heute noch ohne auskommen, sind sich sicher, in Zukunft nicht darauf verzichten zu können. Nur knapp 25 Prozent der Bevölkerung sieht hier überhaupt keinen Bedarf. Die Anzahl der privaten Zahnzusatzversicherungen hat sich von 2005 bis 2015 daher wenig verwunderlich fast verdoppelt. Mehr als 15 Millionen Versicherungen sind hier bereits abgeschlossen. Allein für das vergangene Jahr meldet der Verband der Privaten Krankenversicherung aktuell einen Anstieg um 3,7 Prozent.

Krankenzusatzversicherung: Kinder haben andere Bedürfnisse

Zumindest finanziell kann man mit einer Zahnzusatzversicherung ganz ohne Angst zum Zahnarzt gehen. Denn die Kosten für Wurzelbehandlung, Zahnersatz, Kieferorthopädie oder das Einsetzen von Kronen und Implantaten übernimmt zum großen Teil die Versicherung. Zahnzusatzversicherungen unterstützen aber auch bei der Prophylaxe. Kosten für Maßnahmen wie Zahnreinigungen sind oft inklusive – ganz oder teilweise. Welche Versicherung die richtige ist, hängt von einigen Faktoren ab. Versicherungsexperten raten dazu, sich vor einem Tarifvergleich folgende Fragen zu beantworten:

  • In welchem Umfang soll die Zahnzusatzversicherung einspringen?:

    Je höher die Erstattung, desto mehr müssen Sie für eine Zahnzusatzversicherung bezahlen.

  • Haben Sie derzeit Zahnschmerzen oder Probleme, die sie noch nicht beim Zahnarzt angesprochen haben?:

    Hier empfiehlt sich ein Tarif ohne Gesundheitsfragen.

  • Sehen Sie in den ersten Jahren nach Tarifabschluss hohe Kosten auf Sie zukommen?:

    Viele Versicherer haben Leistungsstaffeln und erstatten in den ersten fünf Jahren beispielsweise nur begrenzt.

  • Sollen Kinder versichert werden?

    Die können auf Zahnspangen angewiesen sein. Hier ist darauf zu achten, in welchem Maße die Versicherung Kieferorthopädie unterstützt.

  • Wollen Sie Ihren Vertrag lang- oder kurzfristig abschließen?

    Einige Versicherer bilden Alterungsrückstellungen mit dem Monatsbeitrag, um Beitragserhöhungen im Alter abfedern zu können. Andere Tarife sind zu Beginn günstiger, können aber im Lauf der Zeit deutliche Steigerungen mit sich bringen.

Wer Wert auf ein schönes Lächeln legt, der sollte sich eine Zahnzusatzversicherung leisten.

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