Mietausfallversicherung

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Eigentum beruhigt vermieten

Übersicht: Wichtige Merkmale der Mietausfallversicherung

  • Schutz vor Miet- und Nutzungsausfall:
    Ersetzt entgangene Mieteinnahmen einschließlich Nebenkosten bis zu 24 Monate lang.
  • Reguliert Sachschäden:
    Gilt für Schäden, die nicht von der Gebäudeversicherung übernommen werden
  • Zuverlässiger Schutz zu günstigen Kosten:
    Die Jahresbeiträge der Mietausfallversicherung sind steuerlich absetzbar

Was ist eine Mietausfallversicherung?

Für den unerwarteten Wegfall von Mieteinnahmen gibt es verschiedene Ursachen. Der Mieter wird arbeitslos und ist nicht mehr in der Lage, seine Miete einschließlich der Nebenkosten zu bezahlen. In diesem Fall ersetzt die Mietausfallschutz dem Vermieter alle damit verbundenen Kosten. Ist das private oder gewerbliche Mietobjekt aufgrund von Sachschäden, bedingt durch eine der gedeckten FELS-Ursachen, vorübergehend unbenutzbar, reguliert die Versicherung ebenfalls die durch den Mietausfall entstehenden Verluste des versicherten Vermieters. Als FELS-Ursachen gelten:

  • Feuer durch Blitzschlag, Explosion und Brand
  • Elementarschäden durch Hochwasser, Erdbeben, Erdrutsch oder Lawine
  • Leitungswasserschäden
  • Sturm- und Hagelschäden

Je nach Anbieter ist der Abschluss eines kombinierten Vertrags möglich, der sowohl die genannten Sachschäden und die Mietausfälle reguliert. In diesem Fall sollte jedoch immer geprüft werden, inwiefern ein Versicherungsschutz durch die Gebäudeversicherung besteht. Zusammengefasst betrachtet konzentriert sich die Leistung der Mietausfallversicherung bevorzugt auf

  • den finanziellen Ersatz bei Mietausfall,
  • die Deckung der anfallenden Kosten in Höhe der lokal üblichen Miete bei nicht möglicher Eigennutzung im FELS-Schadensfall und
  • die Übernahme der fortlaufenden Nebenkosten wie Grundsteuer oder Müllabfuhr.

Was ist der Unterschied von Mietausfallversicherung zu Mietnomadenversicherung?

Die Mietausfallversicherung reguliert den Ausfall von Mieten und Nebenkosten. Der Versicherungsfall tritt ein, wenn ein Mieter die Miete nicht mehr bezahlt oder das Mietobjekt aufgrund eines Sachschadens nicht vermietbar ist. Dies gilt ebenfalls bei der Eigennutzung, wenn das Objekt aufgrund einer Beschädigung vorübergehend nicht nutzbar ist und eine andere Immobilie angemietet wird.

Mietausfallversicherung im Vergleich: Worauf muss ich achten?

Bei der Absicherung der Risiken bei Mietausfällen stehen unterschiedliche Varianten zur Auswahl. Diese reichen von der reinen Mietausfallversicherung bis zu vertraglich vereinbarten Zusatzleistungen wie versicherte Sachschäden durch Feuer, Elementarschäden, Leitungswasser und Sturm- und Hagelschäden.

  • Versicherungsschutz: Folgende Fragen sind zentral für die Qualität der Police: Welchen Versicherungsschutz bietet der angebotene Vertrag? Reguliert der Anbieter ausschließlich die Kosten bei Mietausfall? Oder ist der Wegfall der Miete bei der Unbenutzbarkeit der Immobilie im Rahmen von Sachschäden durch eine der FELS-Ursachen ebenfalls gedeckt? Wie sieht es bei Eigennutzung und einer temporär nicht möglichen Nutzung des Objekts aus? Erstattet die Mietausfallversicherung in diesem Fall ebenfalls die anfallenden Mietkosten?

Beinhaltet das Angebot die Regulierung von Sachschäden, sollten Sie die vorhandene Gebäudeversicherung entsprechend kontrollieren, um eine Doppelversicherung zu vermeiden.

  • Leistungsdauer/ Versicherungssumme: Wenn Sie die Versicherungssumme betrachtn, kontrollieren Sie, über welchen Zeitraum der Anbieter die Ausgleichszahlung für die entfallene Miete zusichert. Diese Absicherung variiert von drei Monaten nach Gegenverrechnung der Kaution bis zu 24 Monaten. Oft ist es empfehlenswert, sich für eine etwas teurere Variante mit höherem Leistungsumfang zu entscheiden.

Handelt es sich um einen kombinierten Versicherungsvertrag aus einer Absicherung gegen Mietausfälle und der Abdeckung von durch Elementarereignisse verursachten Sachschäden, ist die Höhe der Versicherungssumme ein wichtiges Kriterium.

  • Ausschlüsse: Es ist wichtig, das Preis-Leistungsverhältnis detailliert zu prüfen und verschiedene Angebote miteinander zu vergleichen. Achte besonders darauf, was Versicherer in den Bedingungen an Leistungsausschlüssen aufführen.
  • Laufzeit: Die Mindestlaufzeit ist ebenfalls ein wichtiges Kriterium. In der Regel sollten Sie zwei Jahre nicht überschreiten.

Was ist versichert?

Ein über viele Jahre bekannter Vermieter, der immer pünktlich seine Miete zahlt, kann zu jeder Zeit in einen finanziellen Engpass geraten. Die Folgen reichen von einer vorübergehenden Zahlungsunfähigkeit bis zum dauerhaften Mietausfall, wenn die Miete beispielsweise nicht mehr den aktuellen Einkommensverhältnissen entspricht. Oder Vermieter werden Opfer von Mietnomaden oder ein Elementarereignis richtet so große Schäden an, dass das privat oder gewerblich genutzte Mietobjekt temporär nicht nutzbar ist. All dies sind Situationen, in denen eine Versicherung gegen Mietausfälle finanziell entschädigt.

  • Privat und gewerblich genutzte Objekte
  • Übernahme von Mietschulden und Nebenkosten.
  • Entschädigungszahlung bei vorübergehendem Mietausfall durch Unbenutzbarkeit.
  • Übernahme der Kosten für angemieteten Ersatzraum.
  • Als optionaler Vertragsbestandteil die Regulierung von durch Elementarereignisse verursachte Sachschäden.

Warum brauche ich diese Versicherung?

Eine Mietausfallversicherung ist immer dann empfehlenswert, wenn Objekte privat oder gewerblich vermietet werden.  Sowohl die Mieteinnahmen wie die eingesparten Kosten bei der Eigennutzung einer Immobilie stellen nämlich in der Regel einen festen Bestandteil der Budgetierung dar. Entfallen diese Einnahmen, hat dies für den Inhaber des Objekts im schlimmsten Fall existenzielle Folgen. Die Mietausfallversicherung schützt zuverlässig davor und gewährleistet hier finanzielle Planungssicherheit.

Was kostet eine Mietausfallversicherung?

Wie hoch die Kosten für eine Mietausfallversicherung sind, hängt in erster Linie von der allgemeinen Gestaltung des Versicherungsvertrags und optionaler Vertragsbestandteile ab. Abhängig von der Miethöhe und für wie viele Monate der Versicherer die Kosten übernimmt, gibt es bereits Angebote ab 70 Euro jährlich, wobei zwischen unterschiedlichen Ausgangssituationen differenziert wird.

  • Mietausfallversicherung bei Unbenutzbarkeit durch Sachschäden.
  • Mietausfallversicherung für den Ersatz entgangener Mietzahlungen.
  • Kombination aus beiden Möglichkeiten.

Schritt für Schritt erklärt: Wie komme ich zu einer optimalen Versicherung?

Fällt die Entscheidung zugunsten einer Absicherung möglicher Mietausfälle, beachten Sie folgende Kriterien auf dem Weg zur individuell angepassten Absicherung.

  • Schritt 1: Individuelle AnforderungenWelche Risiken sind durch bereits bestehende Versicherungen abgedeckt? Wie gestaltet sich der erforderliche Versicherungsschutz im Detail? Worauf legen Sie bezüglich des Versicherers wert und wie wichtig ist die Mindestlaufzeit in der aktuellen Situation? Wie hoch sind die maximalen Kosten für eine Mietausfallversicherung im Verhältnis zu den aktuellen Mieteinnahmen einschließlich der Nebenkosten?
  • Schritt 2: Zeit für den Vergleich der Mietausfallversicherung Legen Sie alle wichtigen Eckdaten für Ihre Mietausfallversicherung fest und führen Sie den Vergleich durch. 
  • Schritt 3: Entscheiden Sie sich! Prüfe die vorliegenden Angebote und gleichen diese mit Ihrem individuellen Anforderungsprofil an die Mietausfallversicherung ab. Welches der Angebote liefert die optimale Übereinstimmung? Wählen Sie das bevorzugte Angebot aus und stellen Sie den Antrag.

Wie kann ich eine Mietausfallversicherung kündigen?

Wie jeder Versicherungsvertrag, unterliegt die Mietausfallversicherung einer vereinbarten Mindestlaufzeit. Plane die Kündigung des Versicherungsvertrags, erfolgt dies in der Regel drei Monate vor Ablauf der Mindestlaufzeit schriftlich. Dabei ist darauf zu achten, dass der Posteingang des Kündigungsschreibens beim Versicherer spätestens am letzten Tag der dreimonatigen Kündigungsfrist erfolgt. Verlängert sich die Laufzeit der Versicherung gegen Mietausfälle automatisch, achte auf die Vertragsbestimmungen, ob eine Kündigung zum Ende des Versicherungsjahres oder zum Jahresende erfolgen muss. Auch in diesem Fall liegt die Kündigungsfrist in der Regel bei drei Monaten vor dem genannten Zeitpunkt.

Tipps für den Abschluss einer Mietausfallversicherung

  • Tipp 1: Tarifmöglichkeiten Achte auf die verschiedenen Tarifmöglichkeiten der Anbieter. Es gibt Angebote, die unabhängig von der Dauer eine maximale Schadenssumme anbieten. Andere Leistungspakete wiederum bieten beispielsweise 6 Monatsmieten bis zu einer maximalen Schadenssumme von 10.000 Euro an. Berechne das individuelle Risiko so genau wie möglich und berücksichtige die zusätzlich anfallenden Nebenkosten.
  • Tipp 2: Selbstbeteiligung Vor der Antragstellung sollten die Geschäftsbedingungen sehr genau geprüft werden. Ist aus dem Antrag keine Selbstbeteiligung zu erkennen, ist es unter Umständen sinnvoll, nachzufragen. Liegt eine Selbstbeteiligung vor, sollte diese keinesfalls höher als 20 Prozent sein. Ein maximaler Betrag begrenzt die prozentuale Angabe der Kostenübernahme durch den Versicherungsnehmer unter Umständen zusätzlich.
  • Tipp 3: Optionale Risiken abdecken Verschiedene Versicherer bieten eine Kombination aus einer Versicherung gegen Mietausfälle und Schadensbegleichung an. Allerdings beziehen sich diese Schäden ausschließlich auf durch elementare Ereignisse verursachte Gebäudeschäden wie Rohrbrüche, Hagelschäden oder Blitzschlag. Viele dieser Schäden sind bereits in der bestehenden Gebäude- oder Haushaltsversicherung abgedeckt. Hier ist eine detaillierte Prüfung unverzichtbar.
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Häufige Fragen und Antworten

Sowohl unser Basis-Schutz als auch die Rundum-Absicherung übernehmen Mietrückstände inkl. Nebenkosten. Sachschäden sind beim Rundum-Schutz mit abgesichert, beim Basis-Schutz können Sie diese auf Wunsch zusätzlich absichern. Außerdem werden entgangene Mieteinnahmen für die Dauer der Renovierung erstattet. Beim Rundum-Schutz werden zusätzlich Renovierungs- und Sanierungskosten übernommen.

Mietausfall durch Leerstand ist durch eine Mietausfallversicherung nicht abgesichert.

Die Basis-Absicherung ist bereits ab 69 Euro pro Jahr erhältlich, die Rundum-Absicherung ab 117 Euro pro Jahr. In unserer Vergleichstabelle stellen wir für Sie die Leistungen gegenüber.

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