Kinderversicherung

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Rund-um-Vorsorge für Ihre Kinder

Übersicht: Wichtige Merkmale der Kinderversicherung

  • Spezielle Tarife für Invalidität und Unfall
    Sinnvoller Schutz vor finanziellem Ruin
  • Mitversichert bei wichtigen Versicherungen
    Familientarife schließen bei Haftpflicht und Co. Schutz der Kinder mit ein
  • Ergänzungen für künftige Herausforderungen
    Ausbildungsversicherung als Starthilfe ins Berufsleben

Was ist eine Kinderversicherung?

Sorge vor für den Fall der Fälle: Wenn beim Toben Nachbars Fenster in die Brüche gegangen ist oder Ihr Kind gar von einem Auto angefahren wurde, stellt sich schnell die Frage nach dem richtigen Versicherungsschutz: Unfallschutz, Krankenschutz, Haftpflicht sowie Vorsorgekonzepte für Ausbildung und die weitere Zukunft gibt es bereits mit speziellem Zuschnitt auf Eltern und Kinder.

Das gleiche gilt auch für Zusatzversicherungen, die im Zusammenhang mit einer bestehenden Krankenversicherung abgeschlossen werden. Junior- oder Kinder-Tarife decken dann spezielle Bedürfnisse wie Vorsorge oder Zahnspangen ab. Erfahre im Folgenden, welche Kinderversicherungen unbedingt notwendig sind, wo eine Police durchaus Sinn macht, welche Verträge optional sind und wie Sie eine optimale Rund-Um-Vorsorge für Ihr Kind schaffen können.

Welche Kinderversicherungen gibt es?

Im Wesentlichen sollten Sie unterscheiden, ob Sie Haftungsfragen, Gesundheitsfragen oder Vorsorgefragen beantworten wollen. Dementsprechend bieten sich dann Kinderversicherungen über erweiterte Haftpflichtversicherungen, Unfall- oder Invaliditätsversicherungen oder Ausbildungsversicherungen an. Diese Verträge sind auf die Risikoprofile von Kindern zugeschnitten.

Wann brauchen Eltern einen eigenen Vertrag für ihr Kind?

Einige Versicherungen für Kinder sind eher optional. Andere wiederum sind sehr wichtig. Das gilt zum Beispiel für die Kinderunfallversicherung . Zwar sind Kinder auf dem Hin-und Rückweg zu Kindergarten und Schule über die gesetzliche Unfallversicherung abgedeckt. Dies gilt jedoch nur, wenn Sie den direkten Weg nehmen. In der restlichen Zeit besteht kein Versicherungsschutz. Genauso gibt es aber auch Versicherungen für Kinder, die nicht speziell abgeschlossen werden müssen. Dazu gehören die Hausratversicherung, eine Rechtsschutzversicherung sowie eine reguläre Haftpflichtversicherung. Immer dann, wenn eine Familienversicherung besteht, sind die Kinder direkt mitversichert. Voraussetzung hierfür ist, dass die Eltern ihren Nachwuchs bei der jeweiligen Versicherungsgesellschaft anmelden. Im Fall der Krankenversicherung allerdings gibt es einige Dinge zu beachten.

Die Krankenversicherung für Kinder

Alle privat Versicherten dagegen sollten mit einem zusätzlichen Beitrag rechnen. Sobald die ledige Mutter oder die Eltern in einer privaten Krankenversicherung sind, besteht ein so genannter Kontrahierungszwang. Das bedeutet, dass das Kind innerhalb von zwei Monaten nach der Geburt oder der Adoption von der gleichen Versicherungsgesellschaft in den Versicherungstarif des entsprechenden Elternteils aufgenommen werden muss. Lässt man die zweimonatige Frist verstreichen, kann der Versicherer eine Gesundheitsprüfung verlangen.

Wenn ein Elternteil gesetzlich und der andere privat krankenversichert ist, hängt die Möglichkeit der Familienversicherung von der Höhe des Einkommens des privat versicherten Elternteils ab.

Die Zahnzusatzversicherung für Kinder

Spezielle Zahnzusatzversicherungen für Kinder erstatten zusätzliche Kosten für Behandlungen wie Kieferorthopädie und Zahnersatz. Abhängig vom gewählten Versicherer liegen die Beiträge für diese Kinderversicherung monatlich bei etwa zehn Euro.

Fazit: Die Zahnzusatzversicherung stellt eine sinnvolle Ergänzung dar und kann oft im Rahmen einer allgemeinen Krankenzusatzversicherung abgeschlossen werden. Je nach Tarif übernimmt die Versicherung dann Kosten bei Behandlungen beim Heilpraktiker, zahlt Krankenhaustagegeld oder extra Zuschüsse für Brillen und Kontaktlinsen.

Die Kinderunfallversicherung und Kinderinvaliditätsversicherung

Wenn Ihrem Kind etwas Schlimmes zustößt, leidet die gesamte Familie. Oft geht es dann schlicht auch um die finanzielle Existenz. Während die Unfallversicherung tatsächlich nur für Unfallfolgen aufkommt, zahlt die Invaliditätsversicherung auch nach Krankheitsfällen. Darüber hinaus bestehen im Leistungsumfang gravierende Unterschiede. 
Unfallversicherungen gibt es bereits ab rund 10 Euro im Monat (100.000 Euro Versicherungssumme, 1.500 Euro Invaliditätsrente. Eine Kinderinvaliditätsversicherung dagegen kostet im günstigsten Fall fast das doppelte.

Haftpflichtversicherung für Familien und Kinder

Die Haftpflichtversicherung ist deshalb des Familienvaters erste Pflicht. Doch deckt sie nicht alle existenziellen Risiken für Familien ab. Kinder haften nicht automatisch, wenn Sie bei Nachbarn oder Freunden etwas kaputt machen. Bis zum siebten Jahr sind Kinder per Gesetz deliktunfähig. Das bedeutet, dass auch die Haftpflichtversicherung nicht einspringen muss. Bei einem Haftpflichtschaden müssen die Eltern nachweisen können, ihren Aufsichtspflichten nachgekommen zu sein. Ansonsten müssen sie in der Regel den Schaden bezahlen.
Deshalb sollten Eltern und Paare ihre Haftpflichtpolice überprüfen, ob durch deliktunfähige Kinder verursachte Schäden abgedeckt sind. Spätestens mit Gründung einer Familie raten Experten zu einer Familienhaftpflichtversicherung.

Die Ausbildungsversicherung

Die Ausbildungsversicherung können Sie bereits unmittelbar nach der Geburt zur Ausbildung oder zum Studium der Kinder beitragen . Die Ausbildungsversicherung ist eine Sonderform der privaten Lebensversicherung. Wie viel sie kostet, hängt von diversen Faktoren ab. Versicherungsbeginn, Versicherungssumme, aber auch die Versicherungsdauer, der gewählte Tarif sowie mögliche Zusatzbausteine sind hier entscheidend.

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Häufige Fragen und Antworten

Kinder und Jugendliche stellen andere Anforderungen an Versicherungsleistungen. Deswegen gibt es immer mehr Versicherer, die Kinderversicherungen im Angebot haben.

Nicht immer. Sind beide Elternteile in einer privaten Krankenversicherung, ist das Kind nicht automatisch über diese mitversichert. Und auch bei der GKV muss daran gedacht werden, das Kind zu melden. Bei der Haftpflicht und anderen Versicherungen sollten Sie in jedem Fall prüfen, welche Leistungen für Ihre Kinder mitversichert sind.

Zahnzusatzversicherung und Unfallversicherungen werden beispielsweise in der Regel individuell für einzelne Personen abgeschlossen. Hier gibt es wie auch für die Invaliditätsversicherung deswegen auch spezielle Tarife für Kinder.

Sie sollten auf jeden Fall an den Krankenschutz denken, da es sich hierbei um eine Pflichtversicherung handelt. Sehr wichtig sind auch die Privathaftpflichtversicherung und die Krankenzusatzversicherung. Überprüfen Sie hier immer, ob Ihr Kind in Ihrem Tarif mitversichert werden kann. Ob Sie auch eine Kinder-Unfallversicherung, eine Fahrraddiebstahl-Versicherung, eine Rechtsschutzversicherung sowie eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen möchten, ist abhängig von Ihrem persönlichen Sicherheitsbedürfnis und ihrer finanziellen Situation. Bei einer Urlaubsreise sollten Sie beispielsweise auch den Umfang der Auslandsreiseversicherung kontrollieren.

Wer seine Versicherungsbeiträge jährlich zahlt, spart in der Regel. Familientarife sind zudem meist günstiger als mehrere einzelne Versicherungen.

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